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Missionsreise Kasachstan
Gemeinsam mit dem Team von Sama TV, Teil von 222 Ministries und des iranischen christlichen Fernsehens sind wir abgereist nach Kasachstan. Kasachstan liegt zwischen Russland und China. Wir flogen über Istanbul nach Almaty. Kasachstan hat unter der Sowjetzeit viel gelitten. Das Land ist reich an Öl und dass sieht man auch. Es hat einen großen Teil an ärmerer Bevölkerung, aber auch eine wohlhabende kleine Gruppe, die im Ölgeschäft sitzt. Das Land verwestlicht langsam. Sicher in den Städten. Es darf dort frei Gottesdienst gefeiert werden. Auf dem Land ist die Landschaft schön: Es ist ein Land mit Steppen und Bergketten. Die modernsten Geländewagen fahren herum aber auch LKW, die wohl aus der Vorkriegszeit stammen. Man kann das eigentlich nicht mehr Auto nennen. Mit zugebundenen Motorkappen und Türen rattern sie hupend über die Straßen.  

Um alles gut aufzunehmen hatten wir beschlossen doppelte Kameraausrüstung mit zu nehmen. Das machte beim Gewicht schon etwas Kopfzerbrechen. Es sollte eine unvergessliche Reise werden. In Almaty wurden wir sehr gastfreundlich empfangen. Das Evangelisations- und Befreiungs-team wurde eingeladen durch die Gemeindeältesten. Wir wurden reichlich bewirtet. Natürlich auf dem Boden sitzend. Es wird auch auf dem Boden geschlafen. Wir als Ehepaar erhielten ein eigenes Schlafzimmer mit Bett, aber ... das Bett bestand aus Holzplanken und keine Matratze. Daran galt es sich zu gewöhnen. Ungeachtet der Armut wurden wir wie Fürsten versorgt.

Während der Gottesdienste wurden viele Menschen von Schmerz und Trauer geheilt. Es fanden auch viele Befreiungen von Dämonen statt. Die Leute störten sich überhaupt nicht daran, dass wir alles auf Band festhielten. Diesen Menschen steht nur eines vor Augen: Frei zu sein, dass der Heilige Geist sich ganz entfalten kann. Jesus Christus anbeten steht hoch im Kurs. Die Erlebnisberichte von Befreiung, Heilungen und Auferweckung von Toten waren gewaltig.

Der Pastor erzählte, dass in den 90ern, als sie zum Glauben an Jesus kamen, keine Bibel in ihrer Sprache da war, nur ein wenig aus Genesis. Sie baten um Unterweisung und der Heilige Geist unterwies sie. Nun hat man Bibeln, aber einige können nicht lesen oder schreiben. Es war gut zu sehen wie Gott den 5-fältigen Dienst hier ausgearbeitet hat. Man ist unvorstellbar gastfrei und freundlich. Man dankte uns dafür, dass wir gelehrt haben, aber wir haben viel mehr von ihnen gelernt. Was haben diese Menschen einen Hunger nach Gott! Das übernatürliche Wirken Gottes ist für sie eine normale Sache.

Unsere Reiseplanung ging überhaupt nicht auf. Jeder wollte von uns zuhause besucht werden und mit uns essen. Einige hatten die Nacht zuvor gearbeitet um Essen vorzubereiten. Menschen warteten tagelang, bis sie an der Reihe waren uns zu treffen. Im angrenzenden Usbekistan und Tajikistan hatte man von uns gehört. Man bat die Gemeindeleiter in Almaty uns auch dorthin zu senden, was auch erhört wurde. Die Menschen kamen über die Grenze und warteten dort auf uns. In diesen Ländern dürfen Christen nämlich keine Gottesdienste feiern. Zwei Tage lang haben sie treu gewartet. Wir sind 750 km mit acht Leuten in einem Auto gefahren – und was für ein Auto. Schlaglöcher von 30 cm Tiefe auf der Straße, Schlangenlinien fahrend mit 80 bis 100 KM/h bei 35 Grad Celsius bei entgegenkommenden LKW ... aber wir haben es geschafft.

Wieder ein gewaltiger Empfang. Es war warm und feucht. Die Elektrizität war ausgefallen, kein Licht und auch kein Ventilator. Auch kein WC, nur ein Loch im Boden. Kein fließendes Wasser, keine Dusche. Da weiß man dann wie komfortabel wir doch leben. Gott tat auch hier wieder große Dinge. Marco, meine Frau und ich baten für eine ältere Dame. Ihr einer Sohn hatte sich erhängt, der andere durch nicht nachvollziehbare Dinge umgekommen. Ihr Mann, damals kein Christ, misshandelte und missbrauchte sie. Er stach ihr mit einem Messer in den Rücken, riss an ihren Haaren und schlug ihr zuerst die Zähne aus dem Oberkiefer und später die aus dem Unterkiefer aus. Doch sie hielt fest an Jesus Christus, ihrem Erlöser. Die Wirkung des Gebetes über das Brechen von Flüchen und von Unvergebenheit war gewaltig. Sie begann zu zittern und bewegte sich als würde sie gewaschen unter einer Dusche. Sie sah hintereinander mehrere Visionen. Was für ein Erlebnis!

Man hatte Geld gesammelt um uns traditionelle Kleidung zu kaufen. Dann führen wir den Weg zurück. Diesmal bei strömenden Regen, sodass man die Schlaglöcher nicht sehen konnte. Auf dem Flughafen haben wir Gott gedankt für alles was er in Kasachstan tut. Wir ließen Brüder und Schwestern zurück, mit denen wir nun wahre Freundschaft haben.

Von dem Filmmaterial werden TV-Programme gemacht, die über das iranische christliche Fernsehen ausgestrahlt werden:

www.sama.tv  - www.222ministries.com  - www.mediaperspective.nl www.shafa.tv - www,farsicrci.com

Die Pläne sind in Almaty im Stadion mit 20.000 Menschen eine Kampagne durchzuführen für Christen in Kasachstan und auch aus den umliegenden Ländern. Wir sind gespannt auf Gottes Wirken. Wir wollen alle zurückkehren um ihnen zu helfen eine internationale Kirche zu werden.
 
 

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جلسات کلیسای ایرانیان در آمستردام - برآ کلیسای برآ کلیسای ایرانیان در آمستردام هلند به همه خوشامد می گوید
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